A2-Ausbau bei Braunschweig: Lückenschluss verzögert sich um zwei Jahre
Wegen umfangreicher Artenschutz-Maßnahmen verzögert sich der A2-Ausbau zwischen Braunschweig-West und Königslutter auf 2030.
Der sechs-streifige Ausbau der A2 zwischen den Anschlussstellen Braunschweig-West und Königslutter verzögert sich auf 2030. Hintergrund sind umfangreiche Artenschutz-Maßnahmen, die nach einem Urteil des OVG Lüneburg neu kalkuliert werden müssen. Konkret geht es um Habitate seltener Fledermausarten und Brutgebiete des Wachtelkönigs entlang der Trasse. Die Autobahn GmbH des Bundes muss nun Ersatzhabitate von rund 180 Hektar nachweisen. Gesamtkosten des Ausbaus klettern dadurch um geschätzte 95 Millionen Euro auf rund 720 Millionen. Pendler aus Helmstedt und Königslutter müssen sich auf weitere Baustellen-Phasen einstellen.
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